Beim Kauf einer Bestandsanlage entscheidet nicht die Ertragsprognose über den Preis, sondern der tatsächliche Zustand. Zwei Anlagen mit identischer Nennleistung können sich im Wert erheblich unterscheiden — abhängig davon, was in den nächsten fünf Jahren zu ersetzen ist.
Die technische Ankaufsprüfung beantwortet genau diese Frage, bevor sie zu Ihrem Problem wird.
Umfang der Prüfung
- Zustandsaufnahme vor Ort mit Messung und Thermografie
- Bewertung von Modulen, Wechselrichtern, Verkabelung und Unterkonstruktion
- Prüfung der Anlagendokumentation auf Vollständigkeit und Plausibilität
- Abgleich der tatsächlichen Ausführung mit der Genehmigungs- und Planungslage
- Instandhaltungsstau und absehbarer Ersatzbedarf
- Einschätzung der Restnutzungsdauer der wesentlichen Komponenten
Was der Bericht leistet
Ein Bericht, der nur Mängel aufzählt, hilft in der Verhandlung wenig. Deshalb ordne ich jeden Befund danach ein, ob er sofort zu beheben ist, in die mittelfristige Planung gehört oder lediglich zu beobachten ist — und beziffere ihn.
Damit haben Sie eine Grundlage, über die sich verhandeln lässt, statt einer Liste.
Zur Unabhängigkeit
Ich verkaufe keine Anlagen, vermittle keine und werde für keine Empfehlung vergütet. Als öffentlich bestellter Sachverständiger wäre mir das ohnehin untersagt.
Das ist bei einer Ankaufsprüfung nicht nebensächlich: Wer den Zustand bewertet, darf am Abschluss kein eigenes Interesse haben.


